Die Geschichte der Juden (auch: Geschichte des Judentums, Geschichte des jüdischen Volkes, Jüdische Geschichte) umfasst von den Anfängen ab ~1200 v. Chr. bis zur Gegenwart rund 3200 Jahre. Sie begann mit einem Stämmebund der Israeliten, die später mehrere antike Staatswesen in der Levante bildeten und nach deren Untergang zahlreiche Fremdherrschaften durchliefen, bis die Römer die jüdische Aufstandsbewegung niederschlugen. Die Jahre 70 (Zerstörung Jerusalems und des zweiten Jerusalemer Tempels) und 136 (Vertreibung aus Palästina, Ansiedlungsverbot in Jerusalem) markierten einen tiefen Einschnitt: Seit dem Land- und Tempelverlust entwickelte sich das rabbinische Judentum. Trotz Staatenlosigkeit, Zerstreuung und häufiger Verfolgung kam es in manchen Zeiträumen und Regionen zu Blütezeiten der jüdischen Kultur.

Dieser Artikel fasst Grundlinien der Geschichte des Judentums von 136 bis zur Gründung des Staates Israel 1948 zusammen. Einen Überblick über die zahlreichen Artikel zu Einzelepochen und Einzelthemen dieser Geschichte bietet das Portal:Judentum.

Quelle: Wikipedia

Jüdische Geschichte

Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Marko Dinić – Buch der Gesichter Ein Erinnerungspanorama in acht Stimmen Paul Zsolnay Verlag
Buchvorstellung

Marko Dinić – Buch der Gesichter

Marko Dinićs neuer Roman Buch der Gesichter erscheint am 19. August 2025 im Paul Zsolnay Verlag. Auf 464 Seiten entwirft der Autor ein literarisches Tableau, das Belgrad im Jahr 1942 als Zentrum einer ebenso persönlichen wie politischen Suchbewegung inszeniert. Erzählt wird in acht Kapiteln, aus acht Perspektiven – eine Struktur, die Erinnerungsarbeit zur Komposition werden lässt. Dinićs Text steht in der Tradition moderner Erinnerungsliteratur, verzichtet jedoch auf die klassische Retrospektive ...
Olga Tokarczuk: Jakobsbücher Olga Tokarczuk: Jakobsbücher Olga Tokarczuk gewinnt mit "Jakobsbücher" den Preis für das beste polnische Buch der letzten 25 Jahre Kampa Verlag
Buchpreis

Olga Tokarczuk gewinnt mit "Jakobsbücher" den Preis für das beste polnische Buch der letzten 25 Jahre

Die Wahl von Olga Tokarczuks "Jakobsbücher" zum besten polnischen Buch der letzten 25 Jahre durch die "Gazeta Wyborcza" ist ein großes literarisches Ereignis in Polen. Diese Entscheidung unterstreicht nicht nur den Stellenwert der Nobelpreisträgerin, sondern zeigt auch eine Verlagerung des polnischen Literaturkanons hin zu politisch und historisch engagierten Werken.

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