Die Geschichte der Juden (auch: Geschichte des Judentums, Geschichte des jüdischen Volkes, Jüdische Geschichte) umfasst von den Anfängen ab ~1200 v. Chr. bis zur Gegenwart rund 3200 Jahre. Sie begann mit einem Stämmebund der Israeliten, die später mehrere antike Staatswesen in der Levante bildeten und nach deren Untergang zahlreiche Fremdherrschaften durchliefen, bis die Römer die jüdische Aufstandsbewegung niederschlugen. Die Jahre 70 (Zerstörung Jerusalems und des zweiten Jerusalemer Tempels) und 136 (Vertreibung aus Palästina, Ansiedlungsverbot in Jerusalem) markierten einen tiefen Einschnitt: Seit dem Land- und Tempelverlust entwickelte sich das rabbinische Judentum. Trotz Staatenlosigkeit, Zerstreuung und häufiger Verfolgung kam es in manchen Zeiträumen und Regionen zu Blütezeiten der jüdischen Kultur.

Dieser Artikel fasst Grundlinien der Geschichte des Judentums von 136 bis zur Gründung des Staates Israel 1948 zusammen. Einen Überblick über die zahlreichen Artikel zu Einzelepochen und Einzelthemen dieser Geschichte bietet das Portal:Judentum.

Quelle: Wikipedia

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